Interview mit Antonio Di Salvio von Microsens

Mircosens Produkte werden auf allen Kontinenten der Erde eingesetzt. Weltweit vertrauen Kunden auf die innovativen Konzepte und in Qualität „Made in Germany“. In Hamm (NRW) entwickeln und fertigen qualifizierte Mitarbeiter einen Großteil der Microsens High-Tech Produkte. Ausgiebige Labor- und Feldtests sowie eine kontinuierliche Überprüfung sämtlicher Prozesse sichern die Qualität aller Komponenten.

Wir trafen uns mit Antonio Di Salvio, Account Manager von Microsens, um mehr über das Unternehmen und die einzigartigen Produkte zu erfahren.

Sehr geehrter Herr Di Salvio, bitte stellen Sie das Unternehmen Microsens kurz vor.

Antonio Di Salvio:

MICROSENS ist deutscher Hersteller von aktiven Netzwerkkomponenten mit dem Fokus auf Glasfasertechnik. Angefangen von Lösungen für die zukunftssichere Bürovernetzung und die Hochverfügbarkeit in rauen Umgebungen erstreckt sich unser Produktspektrum bis hin zur großräumigen Standortvernetzung, der Kopplung von Rechenzentren sowie hochperformanten Weitverkehrsnetzen. In all diesen Anwendungsgebieten sichert MICROSENS den effizienten, schnellen und sicheren Datentransfer.

Die MICROSENS GmbH & Co. KG steht übrigens schon seit 1993 für Fiber Optic Solutions. Als einer der Pioniere von Glasfaser-Übertragungssystemen decken wir sämtliche Leistungsbereiche der Glasfasertechnologie ab. Neben der Unternehmenszentrale im westfälischen Hamm haben wir Vertriebsniederlassungen in Frankreich und Polen, um so differenzierte Anforderungen der Kunden vor Ort optimal erfüllen zu können.

Torsten Anstädt (l.) mit Antonio Di Salvio (r.) von Microsens im Interview

Torsten Anstädt (l.) mit Antonio Di Salvio (r.) von Microsens im Interview

Was macht Microsens so besonders?

Antonio Di Salvio:

Als deutscher Hersteller differenzieren wir uns eindeutig über die Qualität unserer Lösungen.  „Made in Germany“ ist unser Kredo und das Leben wir auch. Als typisches mittelständisches Unternehmen haben wir flache Strukturen, die zudem eng verzahnt sind. So sind wir eine schlagfertige Einheit und bieten sogar individuell angepasste Lösungen.

Der größte Teil meiner Kolleginnen und Kollegen ist zudem langjährig im Unternehmen tätig, dies macht es umso leichter, Erfahrungen aus kleinen und großen Projekten auszutauschen. Aber auch die Identifikation mit dem Unternehmen spüren unsere Kunden in ihrer täglichen Arbeit.

Warum eignen sich Microsens Produkte besonders für den Einsatz in Videosicherheitslösungen?

Antonio Di Salvio:

Wie schon gesagt, machen uns die individuell anpassbaren Lösungen speziell. Lassen Sie mich Beispiele aufzeigen: So bieten wir für unsere managebaren Switches die Möglichkeit, angeschlossene IP-Kameras via XML-Script automatisch zu konfigurieren. Somit kann der Service erheblich vereinfacht werden, da der Monteur keinerlei Wissen über die Konfiguration der Kamera benötigt. Er tauscht die Hardware einfach aus und der Switch erkennt die neue Kamera und parametriert die IP-Konfiguration automatisch.

Zudem beherrschen wir die Themen des Zugangs- und Zugriffschutz von Netzwerken. Für IP-Videosicherheitslösungen hat dieser Schutz elementare Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Applikation. So bieten wir viele pragmatische Funktionen, die über den Standard 802.1X weit hinausgehen.

Antonio Di Salvio von Microsens im Interview

Antonio Di Salvio von Microsens im Interview

In welchen Videosicherheits-Vertikalmärkten finden wir Microsens?

Antonio Di Salvio:

IP-Videosicherheitslösungen sind in allen Lebens- und Industriebereichen zu finden. Von öffentlichen Plätzen (wie z.B. Stadt Liege) über Bahnhöfe/Bahnsteige (unser Kunde Deutsche Bahn) bis hin zu Industrieanlagen (z. B. Umspannstationen von Energienetzen und Verteilanlagen).

Somit sind unsere Lösungen für alle B2B-Märkte interessant. Zudem sind wir vertrieblich selbst in den Märkten unterwegs. Nur so können wir Kundenbedürfnisse erkennen und unsere individuellen Lösungen entsprechend anpassen.

Was gibt es Neues von Microsens?

Antonio Di Salvio:

Als Hersteller hat man immer etwas Neues zu berichten. Sei es im Bereich Komponenten, dass weitere Varianten hinsichtlich Formfaktor oder Anzahl von Anschlussports verfügbar sind, oder dass an neuen Standards wie uPoE mit Leistungen von bis zu 60 W gearbeitet wird.

Zudem ist es so, dass die Funktionalität von Komponenten immer mehr durch Software bestimmt wird. Hier finden in der Regel auch die meisten Neuerungen statt. Aktuell haben wir das Thema Avaya Fabric connect integriert. Ich kann Interessierten nur empfehlen, sich unseren E-Newsletter zu abonnieren. Hier informieren wir regelmäßig alle 1–2 Monate über Neuerungen wie neue Produkte, Application Notes, White Paper und Anwenderstories.